¡Hola!, Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik- kristallklares Wasser, weiße Sandstrände, Palmen und Regenwälder soweit das Auge reicht. Eines der sieben schönsten Inseln der Karibik. Feucht tropisches Klima und das ganze Jahr um die 30 Grad. Der Gedanke daran lässt einen doch zumindest mal für kurze Zeit das vergangene Jahr mit allem Trubel und Herausforderungen vergessen, oder?

Es ist genau ein Jahr her, dass wir unsere Vanreise wegen Corona beenden mussten und plötzlich ohne Zuhause da standen. Hinter uns liegt ein Jahr mit einer Hochzeit ohne Gäste, Airbnb-Hoppings, Nalus Hausgeburt, eine Hausrenovierung und das alles neben zwei Vollzeitjobs. Wir waren so damit beschäftigt im Außen zu funktionieren, dass vor allem Zeit für das allerwichtigste zu kurz gekommen ist: die Zeit für uns. Die Zeit als Familie, Zeit zum Durchatmen, zum Innehalten und Zeit um wieder bei uns selbst anzukommen.

Genau in solchen Momenten wird uns bewusst, wie sehr uns das Reisen dabei hilft, uns zu erden und wieder unseren Fokus zu finden. Beim Eintauchen in andere Welten und beim Kennenlernen neuer Kulturen und Menschen. Ja, da sind wir alle am glücklichsten.

Es war mittlerweile Oktober und den europäischen Sommer mit unserem Wohnmobil hatten wir bereits verpasst. Unser Weltenbummler-Herz schrie nach Abenteuern, nach unvergesslichen Marmeladenglasmomenten mit Sand zwischen den Zehen und Salz auf der Haut – am liebsten sofort. Wir informierten uns über passende Reiseziele und stießen auf die Dominikanische Republik. Was uns dort erwarten würde? Das wussten wir auch nicht so genau. Aber eins wussten wir sicher: es war in greifbarer Nähe: Das Reisen - unsere große Leidenschaft. Vier Wochen lang unsere Sehnsucht stillen nach Ferne, nach Lebensfreude und nach Freiheit

Die ersten Vorbereitungen – was braucht man eigentlich im Gepäck?

Durch unsere Vanreise sind wir bereits geübt im minimalistischen Packen. Nur das wichtigste kommt mit. Aber irgendwie wird es doch immer zu viel. Wer kennt es noch?

Hier habt ihr einen kleinen Einblick in unsere Packliste.

Julie und Moritz

-T-Shirts/Tops

- kurze Hosen/Kleider

-für Abends etwas langes (vor allem wegen der Moskitos)

-Badesachen

-ein Strandtuch

-Sonnencreme

-Anti-Brumm Topical (sehr zu empfehlen)

-Elektro (Kamera, Laptop, Ipad, Ladekabel)

-Reisepässe

-Kreditkarte

-Badezimmer-Utensilien

 

Solly und Nalu

-T-Shirts

-Leggins

-etwas langes für abends

-kurze Hose

-Badehosen

-Sonnencreme LSF 50

-Schwimmring/Schwimmflügel

-Sandspielzeug

-ein paar Bücher (v.a. für den Flug)

-Lieblingsspielzeug der Jungs

-Sonnenhut

-Reisepässe

-Medikamente wie Fieberzäpfchen, Hustensaft - ansonsten gibt es dort auch Apotheken

Übrigens: Windeln und Feuchttücher hatten wir massig dabei, wäre aber garnicht nötig gewesen. Gab es vor Ort (preislich vergleichbar) zu kaufen J

 

                                  

Es geht los- Langzeitflug mit Kids?!

Endlich ist es soweit! Unsere erste Reise dieses Jahr, das erste Mal Meer für Nalu und das erste Mal Karibik für uns J

Mit der Lufthansa/ Eurowings geht es von Frankfurt nach Punta Cana. 10 Stunden Direktflug. So lange fliegen mit Kleinkind und Baby- geht das? Was ist, wenn sie weinen oder ihnen langweilig wird? Das wichtigste ist, dass ihr als Eltern mit einer entspannten Grundhaltung reingeht, denn Stress überträgt sich auf die Kids. Genauso wichtig ist die Vorbereitung auf den Flug. Packt das gesamte Unterhaltungsprogramm ein :D Die liebsten Snacks, ein paar Bücher, Hörspiele oder ein Spielzeug. Alles was eure Kids lieben. Und wenn sie dann doch mal unruhig werden, was bei 10 Stunden auch irgendwie normal ist: Solly und Nalu durften auch mal herumlaufen bzw. krabbeln. Da sagt keiner was. Und noch ein Tipp: Bestellt bei der Sitzplatzreservierung ein einhängbares Babybett dazu! J

Die Ankunft – das ist also die DomRep?

10 Stunden später erreichen wir endlich die Insel. Nach dem Ausstieg fühlen wir uns sofort wie in einer anderen Welt. Die feuchte Luft, die Palmen, das Verkehrschaos, die Lautstärke. Da waren wir nun: mitten in unserem nächsten Abendteuer!

Mit dem Taxi geht es zuerst ins Hotel „Catalonia“ in Punta Cana. Moritz hatte es zuvor gebucht, damit wir nach dem langen Flug und der Zeitumstellung erstmal etwas Zeit zum Ankommen haben. Ja was sollen wir sagen...im Nachhinein nicht unsere beste Idee! Punta Cana ist DIE Touri-Destination schlechthin. Es erwarten euch dort All-inklusive-Resorts und Hotelanlagen soweit das Auge reicht. Mittendrin unser Hotel. Wir haben relativ schnell gemerkt, dass das irgendwie nicht unsere Welt ist. Die Gegend ist zu empfehlen, wenn man die Hotel-Atmosphäre mit viel Musik, Party und vollem Programm mag. Allerdings haben wir von vielen gehört, dass dieser Ort kein authentisches Bild von der Dominikanischen Republik abgibt. Mit großer Neugier und dem Wunsch, das pure und wahre Leben dort kennenzulernen, geht es für uns schon ein paar Tage später weiter. Diesmal auf eigene Faust.

Las Terrenas

Mit dem Taxi fahren wir vier Stunden lang Richtung Nord-Westen. An dieser Stelle ein Tipp für euch: kümmert euch am besten schon vor der Reise um ein Leihauto, falls ihr eins möchtet. Vor Ort sind die Preise wirklich unfassbar hoch, wie wir feststellen mussten #TeamChaos. Neben dem Taxi gibt es auch noch die Möglichkeit die Öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

Nach der vierstündigen Fahrt kommen wir in Las Terrenas an und sind direkt schockverliebt. Die kleinen Straßen mit den bunten Häusern, die Malereien, freundlich lächelnde Menschen, die Palmen am Straßenrand. Ja so haben wir uns es hier erträumt.

Wir verbringen einige Tage in einer traumhaften Airbnb Wohnung gemeinsam mit Freunden. Von dort aus gibt es so viel zu entdecken! Die Strände sind wirklich der Wahnsinn. Menschenleer, kristallklares, warmes Wasser. Ein Paradies mit Kindern und vor allem für unsere beiden Wildfänge. Solly und Nalu können den ganzen Tag am Meer flitzen, klettern, entdecken und spielen. Pures Freiheitsgefühl! Wie sehr wir es vermisst haben, fällt uns vor allem in solchen Momenten auf. Aus dieser Euphorie heraus, entscheiden wir kurzerhand unsere Reise noch zwei Wochen zu verlängern.

Cabarete

Unsere Abenteuerlust ist lang nicht gestillt. Bei sechs Wochen möchten wir natürlich möglichst viele Eindrücke aufsagen. Also geht es nach 10 Tagen mit dem Taxi weiter nach Cabarete. Kleiner Tipp: Schnallt euch gut an, die ein oder andere Taxifahrt kann schon man den Puls höher schlagen lassen. In Cabarete angekommen, heißt es erstmal Gegend erkunden. An dem Hauptstrand (und irgendwie auch einzigen Strand) kann man die besten Kite- und Windsurfer bestaunen. Nach unserer Zeit im ruhigen und gemütlichen Las Terrenas waren wir erstmal etwas überfordert mit dem lauten und hippen Leben dort. Es ist im Vergleich viel touristischer, überall ist was los. Wer also einen aufregenden und sportlichen Ort mit vielen Geschäften sucht, ist hier an der richtigen Adresse. Für uns persönlich ist bereits nach ein paar Tagen klar, dass das nicht „unser“ Ort ist. Uns ist vor allem wichtig, dass Solly und Nalu auf ihre Kosten kommen und da waren wir mit Las Terrenas natürlich sehr verwöhnt. Und wieso an einem Ort bleiben, an dem man sich nicht wohlfühlt? Kurzerhand geht es für uns also zurück nach Las Terrenas.

Zurück in Las Terrenas

Ja ich glaube an diesem kleinen Örtchen haben wir unser Herz verloren. Wir lieben die Märkte, die Menschen, die Strände und die gesamte Atmosphäre. Wieder haben wir ein traumhaftes Airbnb – unser persönliches Lieblingshaus.

Hier noch unsere persönlichen Highlights für Ausflüge und Restaurants. Als Tipp: geht dort essen wo die Locals essen J

- Pizzeria Casa Azul

- Restaurant Paco Cabana

- Restaurant Zu Ceviche

- Unsere Unterkünfte in Las Terrenas:

1) https://www.airbnb.de/rooms/47859531?guests=1&adults=1&s=67&unique_share_id=f9fb402a-a0e9-4b76-a3f9-f8fc139195ec

2) https://www.airbnb.de/rooms/48108315?guests=1&adults=1&s=67&unique_share_id=7117e3e2-f8b9-48f8-86aa-024f272bdee9

GOOD TO KNOW: Der Strom in den Unterkünften muss meistens separat und bar bezahlt werden!

Fazit

Nach insgesamt sechs Wochen in der Dominikanischen Republik haben wir einen guten Eindruck vom dem Land bekommen. Durch unsere Ferienwohnungen hatten wir die Möglichkeit, in das Land, seine Menschen und seine Kultur einzutauchen. Das Leben dort spielt sich draußen ab. Überall läuft Musik, die Menschen tanzen und spielen zusammen. Wir haben uns in dieses Lebensgefühl hier sehr verliebt und uns super willkommen gefühlt. Alle sind herzlich und offen und Zeit spielt hier keine Rolle. Alles passiert in einem eigenen Tempo. Wenn ihr das Land kennenlernen wollt, empfehlen wir euch auf jeden Fall eine Ferienwohnung. Airbnb hat da wirklich tolle Angebote. Oft heißt es, dass dies aufgrund von der hohen Kriminalität nicht empfohlen wird. Wir können nach sechs Wochen nichts negatives berichten. Wir denken es ist immer gut, sich an das Land und seine Regeln anzupassen, dann kann es auch nicht so schnell zu Problemen kommen J Unser Lieblingsplatz für das Reisen mit Kindern? Defnitiv Las Terrenas.

Wenn wir euch mit unserer Euphorie angesteckt haben und ihr auch gerne dorthin reisen möchtet, haben wir euch noch ein paar nützliche Fakten zusammengestellt:

Good to know:

-die beste Reisezeit hängt von der Gegend ab. Im Norden ist es eher tropisch und im Süden eher trocken. Also ist der Norden am besten von Mai bis Oktober zu bereisen und der Süden von November bis April. Also für jeden was dabei J

-das Wasser aus dem Kran ist nicht genießbar und auch nicht zum Zähne putzen zu empfehlen

-Kindersitze gibt es vor Ort keine

-von Januar bis März könne ihr in der Bucht von Samana Buckelwale beobachten

-25% des Landes sind Nationalparkt und Schutzgebiete

- der Umtausch von Euro in Pesos geht nur vor Ort, man kann aber auch mit US Dollars oder Kreditkarte zahlen

-die Preise für Einkauf und Restaurants sind ähnlich wie bei uns

-Taxikosten:Von Punta Cana nach Las Terrenas etwa 250 Euro

-Tierwelt: Gefährliche, giftige Tiere, welche tödlich sein können gibt es nicht dafür allerhand Kriechtiere und jede Menge Moskitos.

Hier noch ein paar Bilder

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1 Kommentar

  • Toller Bericht! Waren die airbnbs komplett privat, Pool und Haus? Oder hat man zB den Pool teilen müssen mit anderen Parteien?

    Sarah

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